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Künstler als Mathematiker

Schon in allen vorangegangen Kapiteln klang immer wieder an, dass die Beziehungen zwischen Mathematik und Kunst sich nicht auf ein gelegentliches (oder zeitweise auch verbreitetes) Interesse an dem, was der andere tut, beschränken, dass vielmehr manchmal Künstler wichtige Beiträge zur Mathematik leisten oder diese zumindest direkt anwenden. Außer einigen weiteren Fällen dieser Art soll hier an ausgewählten Beispielen gezeigt werden, dass Mathematiker (übrigens genauso wie Angehörige anderer Berufe) selbst künstlerisch tätig werden und dadurch unter anderem dem üblichen Bild vom trockenen, pedantischen und nur in seiner abstrakten Welt lebenden Sonderling widersprechen. Mindestens hier wäre der Ort, über die vielen als Dichter und Schriftsteller manchmal recht berühmten und erfolgreichen Mathematiker wie Omar Khayyam, Lewis Carroll, Helga Königsdorf, Y. Grekowa, zu sprechen  - wenn wir uns nicht vorgenommen hätten, uns auf Geometrie und Verwandtes zu beschränken.

Aus diesem Grund konzentrieren wir uns in diesem Kapitel auf vier Persönlichkeiten.

  • Albrecht Dürer (1471-1528) zählt man seit langem zu den bedeutendsten Mathematikern unter den Künstlern.
  • Christopher Wren (1632-1723) war einer der im 17. und 18. Jahrhundert nicht seltenen Personen, für die die Beschäftigung mit Mathematik nur eine von vielerlei Interessen (und dabei neben Astronomie, Gedäsie, Philosophie, Physik, Medizin... eben oft Architektur und Bauwesen) war.
  • Gottfried Semper (1803-79), Architekt der Oper und der Galerie Alte Meister in Dresden und des Burgtheaters Wien, zeitweise Professor für Bautechnik in London und Zürich, begann seine Laufbahn als Student der Mathematik bei Gauss in Göttingen.
  • Maurits Cornelis Escher (1898-1972) schließlich gehörte zu jenen ganz seltenen Künstlern, die nicht nur ein oder zwei mathematische Themen rezipiert und Vorgefundenes benutzt haben (das tat er auch und in seltener Vielfalt), sondern durch ihr Werke implizit neue und interessante Fragen an die Wissenschaft gestellt haben.
  • Karl Wilhelm Pohlke (1810-1876) lieferte mit dem Hauptsatz der Axonometrie einen der bemerkenswertesten Beitrage eines Künstlers zur Mathematik.

Albrecht Dürer Christopher Wren Maurits C. Escher Karl Wilhelm Pohlke


Albrecht Dürer

Christopher Wren

Maurits C. Escher

Karl Wilhelm Pohlke
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